Junge hält sich schützend die Hand vor sein Geschlecht

Genitalbeschneidung schädigt – auch Knaben

Die Kampagne


Fakten zur Vorhaut

  • Die Vorhaut ist eine einzigartige, spezialisierte Struktur mit immunologischen, schützenden, mechanischen, erogenen und sexuellen Funktionen.
  • Die Vorhaut ist für die sexuelle Wahrnehmung entscheidend.
  • Die Vorhaut ist für einen normalen Geschlechtsverkehr unbedingt erforderlich.
  • Die Vorhaut ist ein integraler Bestandteil des Penis, sie darf daher nicht einfach weggeschnitten werden.

Beachten Sie die Broschüre: Die wichtigesten Fakten in Kürze und die Stimme der Betroffenen

Als pdf HIER oder in der rechten Spalte öffnen.

Die Broschüre kann auch als Druckausgabe bestellt werden, senden Sie uns eine Email.


Jeder normale Mensch fühlt:

  • Eine Genitalbeschneidung schmerzt extrem!
  • Eine Genitalbeschneidung schädigt - lebenslänglich!
  • Eine Genitalbeschneidung bedeutet immer auch ein Schnitt in die Seele!

HIER äussern sich Männer, die mit einer Genitalbeschneidung leben.

Das Buch Ent-hüllt: Die Beschneidung von Jungen - nur ein kleiner Schnitt? Betroffene packen aus über Verlust, Schmerzen, Scham


Recht

  • Eine Genitalbeschneidung verletzt das Geschlecht und die sexuelle Integrität schwer.
  • Eine Genitalbeschneidung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung.
  • Genitalbeschneidungen sind in der Schweiz heute schon eigentlich eindeutig illegal.
    Es ist dringend Zeit umzudenken und das Verbot durchzusetzen.
  • Wir fordern den Art 124 StGB neu geschlechtsneutral zu formulieren.
    Das Wort “weilbich” soll gestrichen werden, damit der Artikel für alle, für weibliche und männliche Genitalien gilt.

Knabenbeschneidung hat nichts, aber überhaupt nichts mit Gesundheit zu tun.

Sehen Sie dazu: Die wichtigsten Aspekte der Knabenbeschneidung in zehn Minuten.

Sehen Sie: Die Unterlagen zur Knabenbeschneidung - Sie enthalten über 150 Studien und Artikel zu allen Bereichen der Knabenbeschneidung.


Helfen Sie mit Knaben vor sinnloser Beschneidung zu bewahren.

Unterzeichnen Sie die Erklärung zur Knabenbeschneidung!


Die Diskussion um die Beschneidung von Knaben lässt sich in folgende Bereiche einteilen:

Beschneidung mit medizinischer Begründung

  • Die Beschneidung von Knaben ist in der Schweiz die häufigste Operation in der Kinderchirurgie. In den meisten Fällen wird eine Phimose als Beschneidungsgrund angegeben, obwohl pathologische Phimosen sehr selten sind und es einfache und vorhauterhaltende Behandlungsmöglichkeiten gibt.
  • Die Beschneidung wird unter Vollnarkose oder ambulant in der Arztpraxis jeweils mit oder ohne anschliessender Schmerzbehandlung durchgeführt.

Beschneidung ohne medizinische Begründung:

Beschneidung im Spital oder ambulant in der Arztpraxis

  • Bei Säuglingen oder Knaben, unter Vollnarkose, mit oder ohne anschliessender Schmerzbehandlung.
  • Bei Neugeborenen nach der “Amerikanischen Methode”, mit oder ohne Lokalanästhesie (wobei die Lokalanästhesie in Anbetracht der Schreie der Kinder als ungenügend einzustufen ist), meist ohne anschliessende Schmerzbehandlung.

Beschneidung ausserhalb medizinischer Betreuung

  • Durchgeführt von sogenannten “Beschneidern” mit unterschiedlichen Fähigkeiten und in unterschiedlichen Situationen, meist ohne jegliche Anästhesie und Schmerzbehandlung.

Befangenheit in der Diskussion um die Knabenbeschneidung

Man kann in der Diskussion um die Knabenbeschneidung befangen sein, wenn man

  • selber beschnitten wurde.
  • sich selber hat beschneiden lassen.
  • (sexuelle) Partner und/oder Freunde hat, die beschnitten sind.
  • beschnitten hat.
  • den Auftrag zum Beschneiden gegeben hat.

Alle Personen, die sich zur Knabenbeschneidung äussern, sollten ihre diesbezügliche Beziehung offenlegen, damit die jeweiligen Aussagen entsprechend eingeschätzt werden können.