Junge hält sich schützend die Hand vor sein Geschlecht

Genitalbeschneidung schädigt – auch Knaben

Pro Kinderrechte Schweiz stellt den Antrag an die Schweizerische Staatsanwälte-Konferenz festzuhalten, dass es sich bei der Genitalbeschneidung von gesunden Knaben um ein Offizialdelikt handelt.

Der Antrag vom 10.10.2017 siehe HIER (oder rechte Spalte).

Der Antrag wird untermauert durch:

  • Die rechtliche Beurteilung der Knabenbeschneidung auf der Grundlage medizinischer Fakten (siehe HIER, oder Rubrik “Recht”)
  • Die Unterschriften und Kommentare zur Erklärung zur Genitalbeschneidung von Knaben (siehe HIER, oder Rubrik “Unterschreiben”)
  • Die Stimmen der Betroffenen (siehe HIER und HIER, oder Rubrik “Kampagne”)

Eine Antwort ist ausstehend…


Pro Kinderrechte Schweiz ersucht die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) um eine Stellungnahme zur genitalbeschneidung von Knaben.

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hält es nicht für notwendig sich mit der häufigsten Menschenrechtsverletzung durch Ärzte auseinander zusetzen. Sie hält insbesondere fest, dass es ethisch vertretbar sei Kindern integrale und hochsensibel Körperteile zu amputieren, einzige Voraussetzung dazu sei es, die Eltern darüber aufzuklären und es fachgerecht durchzuführen. Eltern können unter diesen Voraussetzungen ihrem Kind somit von einem Arzt Ohrmuscheln, Augenlieder, Augen, Nasenflügel, Finger und vieles mehr amputieren lassen. Bis vor der Einführung des Artikels 124 StGB konnten, dieser Logik und Ethik folgend, somit auch Mädchen beschnitten werden.

Da die Antwort der SAMW auch durch eine Person mit religiösem Hintergrund vertreten wird, gehen wir davon aus, dass die SAMW die Verletzung der genitalen Integrität von Kindern durch Religion gerechtfertigt sieht.

Die Anfrage von Pro Kinderrechte Schweiz an die SAMW sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).

Die Antwort der SAMW sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).


Bilder sagen mehr als tausend Worte

Beschneidung von Jungen in der Türkei


16.7.2017 Kritische Anmerkungen zum dritten Männergesundheitsbericht von Prof. Dr. med. Matthias Franz und Dr. med. Christoph Kupferschmied

Sehen Sie HIER (oder rechte Spalte) und HIER (oder rechte Spalte).


26.6.2017 Pro Kinderrechte Schweiz reicht eine Aufsichtsrechtliche Anzeige gegen die am Inselspital Bern durchgeführten Vorhautamputaionen an gesunden Kindern ein.

Sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).


26.6.2017 Pro Kinderrechte Schweiz verlangt von der Nationalen Ethikkommission eine klare Position zur Genitalbeschneidung von Knaben

Sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).


20.5.2017 Wie sich Forschung zur Beschneidungsdebatte widerspricht

Sehen Sie HIER auf spektrum.de


8.5.2017 Fachtagung:

Jungenbeschneidung in Deutschland - Eine Bestandesaufnahme

Sehen Sie HIER, die Abschlussforderungen HIER (oder rechte Spalte)


7.5.2017, Deutschland: 5 Jahre nach dem “Kölner Urteil” rufen Experten die Politiker zum Handeln auf:

“Das Parlament hat die Pflicht, das Beschneidungsgesetz abzuschaffen.”

Sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).


Partei in Norwegen spricht sich für ein Beschneidungsverbot von Knaben aus.

Sehen Sie HIER (oder rechte Spalte)


25.4.2017: RP Online berichtet:

Beschneidung ist ein Akt der Gewalt.

Gastbeitrag von Prof. Dr. med. Matthias Franz HIER


6.4.2017: Die Gratiszeitung 20 Minunten berichtet über die Genitalbeschneidung von Knaben.

Sehen Sie den Bericht und die Kommentare HIER


5.4.2017: Die Rundschau der Schweizer Fernsehens berichtet über die Genitalbeschneidung von Knaben

Sehen Sie den Bericht und die Kommentare HIER.


29.3.2017: Beschneidung lief schief - Eichel ab, Arzt angeklagt

Statt in Marokko liess ein Vater die Beschneidung seines vierjährigen Sohnes in Genf durchführen – weil er hiesige Ärzte für kompetenter hielt. Doch der Eingriff misslang.

Den Artikel in 20Minuten sehen Sie HIER.

Den Artikel in der Tribune de Genève sehen Sie HIER


22.3.2017 - Pro Kinderrechte Schweiz wendet sich mit einem offenen Brief an den Verband der Kinderärzte Schweiz und fordert den Verband auf, in der Kontroverse um die Genitalbeschneidung von Knaben eine klare Stellung zu beziehen und eine aktive Rolle zu übernehmen.

Sehen Sie den Brief HIER oder in der rechten Spalte.


26.2.2017 Pro Kinderrechte wendet sich an das Kopetenzzentrum Medizin - Ethik - Recht Helvetiae und fordert eine klare Position zur Genitalbeschneidung von Knaben.

Den Breif sehen sie HIER


12.1.2017: Denmark Doctors Declare Circumcision Of Healthy Boys ‘Ethically Unacceptable’

Article see HERE


1.12.2016 - Pro Kinderrechte Schweiz erstellt eine Broschüre mit den wichtigsten Fakten und der Stimme der Betroffenen und versendet diese postalisch an 3300 Kinderärzte, Kinderchirurgen, Kinderpsychiater, Urologen, Psychiater, Psychotherapeuten und deren Fachgesellschaften. Pro Kinderrechte fordert ein sofortiges und bedingungsloses Beschneidungsmoratorium.

Die Broschüre kann HIER oder in der rechten Spalte heruntergeladen werden oder als Druckausgabe per Mail bei uns bestellt werden.


30.12.2016: 9 Jahre alter Knabe verliert durch feherhafte Beschneidung seinen Penis

A Malaysian boy aged just 9 had to have his penis amputated due to negligence on the part of his surgeon, lawyers in Kuala Lumpur said on Friday.


22.9.2016: Genitalbeschneidung: Patriarchalische Loyalität statt Bindung?

Vortrag von Prof. Dr. med Matthias Franz am Männerkongress


30.8.2016: NorwayToday: Hospital doctors in Southern Norway will not circumcise boys.

Article see HERE


2.6.2016: Der Verband Kinderärzte Schweiz äussert sich in einer Stellungnahme zur Anfrage von Pro Kinderrechte Schweiz im Zusammenhang mit der nicht medizinisch indizierten Beschneidung von Knaben.

Sehen Sie den Brief HIER oder in der rechten Spalte.


Pro Kinderrechte Schweiz wendet sich an die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern

Nach wie vor werden an Spitälern, so auch am Inselspital Bern gesunde Knaben ohne medizinische Notwendigkeit beschnitten. Pro Kinderrechte lässt nicht locker und wendet sich nun an die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern.

Das Schreiben kann HIER oder in der rechten Spalte aufgerufen werden.


Das Focus Magazin berichtet: Gewalt gegen Frauen hat mit Gewalt gegen Jungen zu tun

Ein psychoanalytischer Zwischenruf von Matthias Franz. Das muslimische Beschneidungsritual ist ein aggressiver Eingriff in die sexuelle Integrität von Kindern. Macht es Muslime später zu Machos? Lesen Sie HIER


Der Tätigkeitsbericht von Pro Kinderrechte Schweiz vom Jahr 2015

Kann HIER oder in der Spalte rechts aufgerufen werden.


Das darf nicht länger ignoriert werden

Die Kampagene von Beroffenen: Sehen Sie HIER oder in der rechten Spalte.


18.12.2015: “Ich will meine Vorhaut loswerden”

Frage an Doktor Sex in der Gratiszeitung “20 Minuten”. Interessant sind die vielen Kommentare. Fast ausschliesslich wird davon abgeraten. Auch berichten viele beschnittene Männer von Sensibilitätsverlust und von Orgasmusschwierigkeiten.


15.12.2015: Pro Kinderrechte Schweiz schreibt an den Verwaltungsratspräsident des Universitätsspitals Bern bezüglich der Knabenbeschneidung.

Der Brief kann in der rechten Spalte aufgerufen werden.


17.11.2015: Weit mehr als eine Kleinigkeit

Die Frankfurter Allgemeine berichtet über das Buch von Clemens Berger: “Ent-hüllt” Betroffene packen aus über Schmerzen, Verlust, Scham

HIER gehts zum Artikel - oder öffnen Sie ihn direkt in der rechten Spalte.


Das antastbare Geschlecht

Kolumne von Milosz Matuschek in der NZZ vom 13.12.2015


Im Tagesanzeiger wird über die Knabenbeschneidung diskutiert (6.10.2015)

HIER gehts zum Artikel.


22.9.2015: Die NZZ berichtet über die Praxis der Knabenbeschneidung am Universitästspital Bern.

HIER gehts zum Artikel.

Siehe dazu auch unten: Pro Kinderrechte Schweiz nimmt Stellung zur Praxis der Knabenbeschneidung am Universitätsspital Bern (7.9.2015)


Der Berufsverband der Deutsch Kinder und Jugendärzte hält fest (15.9.2015):

Gleicher Schutz für alle Kinder - also auch für Jungen!

Lesen sie HIER


Pro Kinderrechte Schweiz nimmt Stellung zur Praxis der Knabenbeschneidung am Universitätsspital Bern (7.9.2015)

Das Universitätsspital Bern teil mit, dass es die Praxis der Knabenbeschneidung ändern muss, weil sich die Krankenkassen zunehmend weigern, die Kosten für eine Beschneidung zu übernehmen. Gleichzeitig bietet das Universitätsspital an, Beschneidungen aus religiösen Gründen für Selbstzahler unterhalb der effektiven Kosten auf Wunsch durchzuführen (Schreiben sehen Sie HIER, oder rechte Spalte). Die Stellungnahme von Pro Kinderrechte Schweiz dazu sehen Sie HIER (oder rechte Spalte).


Time for U.S. Parents to Reconsider the Acceptability of Infant Male Circumcision (4.9.2015)

By Morten Frisch see HERE


Pro Kinderrechte Schweiz schreibt an den Bundesrat Berset (20.8.2015)

Wir fragen nach, wann die Beratungen der Eidgenössischen Kommission für Sexuelle Gesundheit zur Debatte um die Knabenbeschneidung stattfinden.

Wir weisen darauf hin, dass die Eidgenössische Kommission für Sexuelle Gesundheit gemäss ihrem Auftrag und ihrer Zusammensetzung kein Expertengremium für die Debatte um die Praxis und Rechtfertigung der genitalen Verstümmelung von Knaben (Knabenbeschneidung) darstellt.

Wir weisen darauf hin, dass dem Argument „genitale Verstümmelung zur Prophylaxe“ (z.B. Beschneidung gegen HIV) eine völlig absurde Logik zu Grunde liegt.

Wir regen an ein entsprechendes Fachgremium zu bilden, mit

  • Experten für Menschenrechte Grundrechte und Strafrecht
  • Experten für das Männliche Glied und Sexualexperten
  • Experten für Psychologie, Psychiatrie und Traumatologie

Wir weisen darauf hin, dass es heute einfache, vorhauterhaltende Möglichkeiten gibt um die sehr selten auftretenden pathologische Phimosen zu behandeln. Es sind daher hier sicher grosse Kosteneinsparungen möglich.

Der Brief kann im Kasten rechts als .pdf heruntergeladen werden.


Die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) berichtete am 27.7.2015 über den Antrag von Pro Kinderechte Schweiz an die Eidgenössische Kommission für Sexuelle Gesundheit (EKSG).

  • Der Artikel kann HIER auf gerufen werden.
  • Pro Kinderechte Schweiz hat zu den im Artikel gemachten Aussagen eine Stellungname verfasst. Die Stellungnahme kann im rechten Kasten als .pdf geöffnet und heruntergeladen werden.

NZZ vom 22.7.2015

Beschnittene Autonomie

  • Der Artikel kann HIER aufgerufen werden

Der Blick am Abend berichtet (19.7.2015)

Schnipp, Schnapp - Schnäbi ab: 8 Wahrheiten über die Beschneidung

HIER gehts zum Artikel


Beschneidung bringt Kinderärzte in Gewissenskonflikte

18.7.2015 HIER gehts zum Artikel


Pro Kinderrechte Schweiz fordert die Eidgenössische Kommission für Sexuelle Gesundheit (EKSG) auf die Praxis der Knabenbeschneidung in der Schweiz grundlegend zu diskutieren.

  • Der Brief an die EKSG kann in der rechten Spalte als pdf heruntergeladen werden.
  • Pro Kinderrechte Schweiz stellt allen interessierten Kreisen umfangreiche Unterlagen zur Knabenbeschneidung zur verfügung. Die Unterlagen können HIER heruntergeladen werden.

Pro Kinderrechte Schweiz kritisiert das Grundlagenpapier zur Knabenbeschneidung des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte SKMR scharf.

Im Grundlagenpapier wird die Beschneidung verharmlosend und bagatellisierend dargestellt. Die darauf aufbauende Analyse der rechtlichen Aspekte der Beschneidung fällt daher einseitig, mangelhaft und falsch aus. So wird der Schluss gezogen, dass nach belieben beschnitten werden dürfe und eine Beschneidung das Kindeswohl nicht gefährde.

Anbetracht der dokumentierten Risiken und den bleibenden Schädigungen, welche eine Beschneidung nach sich zieht, sind solche Darstellungen und Schlussfolgerungen unhaltbar, ja geradezu menschenverachtend!

Wir regen an, dass das SKMR ein Grundlagenpapier zur Beschneidung verfasst, welches klar und unmissverständlich den Schutz und die Rechte der Kinder achtet und vertritt.

Die detaillierte Kritik kann im Kasten rechts oder HIER heruntergeladen werden.


Pressestimmen